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Ich habe einige persönliche Nachrichten bekommen, welche die Frage beinhalten, wo der JPY hingehen könnte und wie die aktuelle Lage aussieht.
Daher habe ich einige kurze Gedanken zu diesem Thema zusammengefasst und eine einheitliche Antwort erstellt:
Der JPY ist grundsätzlich “die” Finanzierungswährung für sämtliche weltweiten Investitionen. Grundsätzlich ist das Thema unglaublich vielfältig und um deine Frage hinreichen zu beantworten, wäre eine zeitintensive Analyse notwendig.
Das Problem, dass ich hier sehe ist folgenes: Die wichtigen Gegenparts der BoJ (Bank of Japan) verfolgen alle samt QE Strategien (QE: http://de.wikipedia.org/wiki/Quantitative_Lockerung)
Das belastet die Währungen. Vor allem FED und EZB sind hier zu nennen. Gleichzeitig halte ich die wirtschaftliche Erholung für sehr heterogen global gesehen, wodurch es immer wieder zu Unsicherheit bezüglich der Einschätzung der Lage kommen wird. Diese Unsicherheiten oder Überraschungen sorgen für Angst, wodurch Kapital zurück in den USD, JPY und vor allem in den CHF geführt werden.
Darüberhinaus spielen Zinsdifferentialerwartungen eine Rolle. Sprich: Erwarten die Marktteilnehmer eine Zinsanhebung seitens der FED, wird im Vorfeld bereits gegen den JPY und für den USD gehandelt. Erwartungen also für die Zinsdifferenz zwischen 2 Währungen und Erwartungen für das Verhalten der Notenbank spielen eine wichtige Rolle.
Ich halte eine Andeutung, sowie ferne eine Zinsanhebung angesichts der sich verschlechternden Wirtschaftsdaten derzeit für unwahrscheinlich, wovon also der JPY profitieren wird, weil es wohl wenig Anzeichen geben wird, die darauf zielen, dass die FED Liquidität abzieht und Zinsen anhebt. Im Gegenteil, die schlechten Nachrichten zwingen sie zur Lockerung.
Gleichzeitig fließt erzeit viel Kapital aus China in JGB (Japanese Government Bons) wodurch der JPY natürlich profitiert, Stichwort: Geldfluß.
Ein oft genanntes Argument ist die negative Belastung auf die exportlastige japanische Wirtschaft. Das ist richtig, ein schwacher JPY begünstigt japanische Firmen, jedoch muss hier erwähnt werden, dass die Firmen bereits solche Entwicklungen geahnt und sich dementsprechend darauf vorbereitet haben. Es folgt also eine Auslagerung der Produktionsstädten und weitere Maßnahmen, um eben genau der Problematik eines steigenden JPY zu entgehen.
Gleichzeitig sind die Zinsen in Japan relativ gering, was auch der einzige Grund ist, warum der JPY nicht explodiert, die Notenbankrhetorik ist ebenfalls bullish für den JPY.
Das waren einige Ausführungen zur Fundamentalanalyse. Eigentlich bin ich ein stark technisch ausgerichteter Trader.
Abgesehen vom bärischen Wochencharts, werden stetig niedrigere Hochs macht, was deutlich negativ ist. Das so genannte KEY-Level ist hier die Marke von 84,70 +- 20/30 pips. Das Level muss engmaschig beobachtet werden, da, WENN ein Bruch erfolgt, eine massive Abwärtswelle die Konsequenz wäre.
Forexmärkte sind dermaßen schnelllebig, dass langfristige Prognosen mir jedenfalls schwer fallen. Angesichts des angeschlagenen Charts und den Fundamentaldaten, sieht es wohl eher danach aus, dass wir einen stärkeren JPY sehen werden. Anstiege gegen den JPY halte ich für begrenzt. Kurse von rund 81 oder 82 im USDJPY sollten daher eingeplant werden.
Interessant wird der Wochenschluss, da man mehr Anhaltspunkte hat. Aktuell steht der USDJPY unter dem vorherigen Wochenchlusskurs, was ebenfalls nicht positiv gewertet werden kann.
Verschuldungsdebatten in den USA und Europa sowie weitere Debatten über weitere konjunkturstimmulierende Maßnahmen, könnten sich auf USD/JPY und EUR/JPY negativ auswirken.
Wochenchart USD/JPY, ( zum Vergrößern bitte direkt auf das Bild klicken)
Grüße,
Dennis.
| Currency Pair | Closing Price | Week’s Change (pips) | Week’s Range |
| GBPUSD | 1.5535 | -56 | 1.5461-1.5702 |
| AUDUSD | 0.8939 | +41 | 0.8841-0.9080 |
| EURUSD | 1.2707 | -47 | 1.2663 – 1.2921 |
| EURGBP | 0.8181 | +1 | 0.8172 – 0.8282 |
| EURJPY | 108.81 | -112 | 108.23 – 110.44 |
| GBPJPY | 132.99 | -140 | 131.96 – 134.60 |
| USDJPY | 85.64 | -58 | 84.88- 86.22 |
| USDCHF | 1.0341 | -173 | 1.0257 – 1.0534 |
| Indices | Closing Price | Week’s Change | Week’s Range |
| DOW JONES | 10213.62 | -89.53 | 10131 – 10501 |
| S&P 500 | 1071.69 | -7.56 | 1063.91 – 1100.14 |
| NASDAQ | 1825.75 | +7.75 | 1801 – 1862 |
| FTSE 100 | 5195.30 | -79.70 | 5160 – 5351 |
| CAC 40 | 3526.12 | -83.88 | 3517 – 3680 |
| DAX 30 | 6005.16 | -304.84 | 5999 – 6229 |
| NIKKEI 225 | 9179.38 | -72.62 | 9084 – 9362 |
| Commodity | Closing Price | Week’s Change ($) | Week’s Range |
| SPOT GOLD | 1228.05 | +12.45 | 1214.44 -1237.47 |
| SPOT SILVER | 18.02 | -0.09 | 17.92 – 18.66 |
| CRUDE OIL SEP | 73.44 | -1.96 | 73.48 – 76.99 |
| Time (UTC) | Country | Event |
| 24/08/10 0400 | NZD | Inflation Expectations q/q |
| 24/08/10 1330 | CAD | Core Retail Sales m/m |
| 24/08/10 1500 | USD | Existing Home Sales |
| 25/08/10 0900 | EUR | German Ifo Business Climate |
| 25/08/10 1330 | USD | Core Durable Goods Orders m/m |
| 25/08/10 1500 | USD | New Home Sales |
| 25/08/10 1530 | USD | Crude Oil Inventories |
| 26/08/10 0930 | GBP | Nationwide HPI m/m |
| 26/08/10 1330 | USD | Unemployment Claims |
| 27/08/10 0930 | GBP | Revised GDP q/q |
| 27/08/10 1030 | CHF | KOF Economic Barometer |
| 27/08/10 1330 | USD | Prelim GDP q/q |
| 27/08/10 1455 | USD | Revised UoM Consumer Sentiment |
| 27/08/10 1500 | USD | Fed Chairman Bernanke Speaks |
Da der Intradayhandel mittlerweile zu hektisch geworden ist, werde ich sämtliche Trades per Twitter zeitnah posten. http://twitter.com/guertler
Der Übersichtlichkeit werde ich mir überlegen am Ende es Handelstages einen Sheet der gemachen Trades hochzuladen.
Viel Erfolg beim Traden,
Dennis.
$GBPAUD short 1,7509 #forex #trading #trades
Grüße,
Dennis.
———
ZURICH (Dow Jones)–The Swiss National Bank could still intervene in currency markets should that become necessary to maintain price stability despite having accumulated massive foreign exchange reserves from past interventions, the central bank’s president says Saturday in a newspaper interview.
Asked if the SNB still has room to maneuver, Philipp Hildebrand said: “Certainly. The boundaries are set where a possible further expansion of monetary policy would generate inflation in the long-term.”
Speaking to Swiss daily Tages Anzeiger, Hildebrand stressed that maintaining price stability …
Payom Solar AG
Starkes Wachstum bei Umsatz und Gewinn, aber trotzdem günstig!!
Analysten: Sascha Huber, Dennis Gürtler
Fundamentalanalyse (Sascha Huber)
Das Unternehmen
Heute geht es also um die Payom Solar AG, ein kleines, wachstumsstarkes deutsches Solarunternehmen. Anders jedoch als die „Riesen“ Q-Cells und Solarworld produziert die Payom Solar AG keine Solarzellen oder Solarmodule, sondern betätigt sich ähnlich wie die Phoenix Solar AG als „Solarprojektierer“. Das bedeutet konkret, dass die Payom Solar AG als herstellerunabhängiger Systemanbieter von Solar-Anlagen eben solche plant, erstellt und vertreibt, sowohl im Indach- als auch im Aufdachsegment und zwar von der Hausanlage bis zur industriellen Großanlage. Anschließend übergibt die Payom Solar AG diese schlüsselfertig an institutionelle oder private Investoren bzw. Betreiber, wobei insbesondere das Aufdachsegment zuletzt regelrecht geboomt hat.
Insbesondere im 2. Quartal 2010 verzeichnete die Solarbranche in Deutschland im Allgemeinen und die Payom Solar AG im Besonderen einen regelrechten Boom, was wohl auf Vorzieheffekte aufgrund der geplanten Senkung der Solarsubventionen durch die Bundesregierung zurückzuführen ist. Daher erwartet die Solarbranche im Allgemeinen und die Payom Solar AG im Besonderen ein schwächeres 3. und 4. Quartal, wobei die Gesamtjahresentwicklung immer noch als sehr, sehr positiv zu bewerten ist. Darüber hinaus hat sich insbesondere die Payom Solar AG auch bereits auf die nun wohl anstehende kleine Flaut im deutschen Markt „vorbereitet“ und durch die Übernahme/den Zusammenschluss mit der Solare AG ihre Auslandsexpansion, insbesondere in den sehr interessanten bulgarischen Solarmarkt, vorangetrieben. Darüber hinaus wagt man auch erste Schritte in den US-amerikanischen Markt und schaut sich derzeit auch in Asien um. Sollte diese Internationalisierung des Geschäfts funktionieren, so dürfte das Wachstum der Payom Solar AG noch auf Jahre hinaus gesichert sein.
Chancen und Risiken
Das Geschäft der Payom Solar AG ist recht speziell und bietet darum natürlich auch sehr spezielle Chancen und Risiken. Interessanterweise sind manche allgemeine Risiken der Solarbranche für die Solarprojektierer eher eine Chance. Aber beginnen wir mit den Risiken.
Hier sind in erster Linie zwei zu nennen: Erstens sind die Markteintrittsbarrieren sehr gering, so dass der Konkurrenzdruck sehr schnell sehr groß werden und so die Gewinnmargen unter Druck bringen kann. Paradoxerweise ist gerade die Payom Solar AG selbst eines der besten Beispiele für diese Tatsache, denn die Gesellschaft ist seit ihrem Markteintritt geradezu explosionsartig gewachsen, wie wir später noch sehen werden.
Kurzfristig können zudem Preisänderungen bei Solarzellen und Solarmodulen belasten, wie die letztes Jahr getätigten Abschreibungen auf den Lagerbestand gezeigt haben. Paradoxerweise ist aber ein Preisverfall bei Solarzellen und Solarmodulen eigentlich gar nicht so schlecht für das Unternehmen. Denn zwar fallen dann womöglich einmalige Abschreibungen auf Lagerbestände, wie wir sie letztes Jahr gesehen haben, an, aber andererseits sorgen die niedrigeren Preise zugleich für ein verstärktes Interesse an Solaranlagen und Solarparks, so dass ein solcher Preisverfall mittelfristig die Geschäfte eher sogar noch beflügelt.
Chancen bietet hingegen insbesondere die Auslandsexpansion, wobei insbesondere der noch weitestgehend jungfräuliche bulgarische Solarmarkt hochinteressant werden dürfte. Aber auch der US-amerikanische Markt bietet dank der Politik von Präsident Barack Obama große Chancen. Erst Recht nach der von BP verursachten Ölpest im Golf von Mexico, die zudem dafür sorgen dürfte, dass die amerikanische Bevölkerung der „neuen“, grüneren Politik ihrer Bundesregierung unter Präsident Barack Obama aufgeschlossener gegenüberstehen dürfte.
Auch die Solarbranche generell erachten wir weiterhin für sehr aussichtsreich. Zum Einen gibt es noch sehr viele Staaten (z.B. in Afrika), die noch gar nicht richtig in diese Art der Energieversorgung eingestiegen sind und darüber hinaus sind die heutigen Wirkungsgrade der Solarzellen und Solarmodule noch recht schwach. Insofern ist davon auszugehen, dass die Solarbranche hier noch einiges Potenzial nach oben hat und somit die weltweite Solarbranche noch längere Zeit boomen wird. Selbst schon entwickelte Märkte wie der deutsche Markt bieten zudem noch genügend Potenzial, zumal es in Deutschland allen Diskussionen um Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken ja grundsätzlich beim Ausstieg aus der Atomenergie bleiben soll.
Da die erste Konsolidierungswelle in der Solarbranche (Anbieter wie Conergy und andere kämpfen derzeit ja bereits ums Überleben) zudem im Gange ist, dürfte es nach einer Marktbereinigung wieder aufwärts gehen. Die Solarbranche steckt heute unseres Erachtens dort, wo die Internetbranche im Jahre 2002/2003 stand, sprich nach einer ersten Euphorie trennte sich die Spreu vom Weizen. Exemplarisch dafür seien die Aktien von Amazon.com (als Internetunternehmen) und Solarworld (als Solarunternehmen) zu nennen, die beide im ersten Boom der jeweiligen Branche sehr stark stiegen, dann sehr stark konsolidierten und dann (zumindest was Amazon.com angeht) ein Comeback feierten.
Wir erwarten daher in Zukunft, dass sich die Preise für Solarzellen und Solarmodule stabilisieren und zwar derart, dass die Wirkungsgrade gesteigert werden und die Preise stabil bleiben, woraus sich ein immer besseres Preis-Leistungs-Verhältnis entwickelt und per Saldo die Preise damit natürlich sinken, obwohl sie de facto stabil bleiben. Dies wiederum gibt „Solarprojektierern“ wie Payom Solar und Phoenix Solar Planungssicherheit, was positiv zu bewerten ist. Denn aufgrund dieser Tatsache dürfte es den „Solarprojektierern“ zukünftig gelingen, ihre Gewinnmargen im Bereich von 8% bis 10% zu stabilisieren, ungeachtet eines möglichen Konkurrenzdrucks.
Fundamentale Bewertung
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 erzielte die Payom Solar AG einen Umsatz in Höhe von 71,6 Mio. Euro, ein Umsatzwachstum von +94% gegenüber dem Vorjahr. Zugleich klettere das Betriebsergebnis um mehr als +400% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 5,6 Mio. Euro, woraus sich eine EBIT-Marge von 7,8% errechnete. Im laufenden Geschäftsjahr 2010 verzeichnete die Payom Solar AG nach 6 Monaten bereits einen Umsatz in Höhe von 72 Mio. Euro, was bereits über dem Vorjahreswert von 71,6 Mio. Euro liegt. Ferner wurde dabei ein Betriebsergebnis in Höhe von 5,5 Mio. Euro erwirtschaftet.
Für das Gesamtjahr 2010 erwartet die Payom Solar AG daher nach Aussage von CEO Jörg Truelsen Umsätze in Höhe von 120 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge stabil über 7%, woraus sich ein Betriebsergebnis in Höhe von mindestens 8,4 Mio. Euro errechnen würde. Somit errechnet sich bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von 46,11 Mio. Euro ein KUV 2010e von ca. 0,38 sowie ein KGV 2010e von ca. 5,5. Damit liegt die Bewertung der Payom Solar AG in etwa auf dem Niveau der (allerdings deutlich größeren) Phoenix Solar AG, wobei die Payom Solar AG (alleine schon Basiseffekt bedingt) das höhere Wachstum aufweist und unseres Erachtens im Ausland einen Tick interessanter positioniert ist.
Für 2011e erwarten wir ein Umsatzwachstum von mindestens ca. +40% auf 170 Mio. Euro. Zugleich dürfte die EBIT-Marge auf mindestens 8% steigen, woraus sich ein Betriebsergebnis von mindestens 13,6 Mio. Euro errechnet. Daraus wiederum ergibt sich ein KUV 2011e von 0,27 und ein KGV 2011e von ca. 3,4. Für 2012e sollten die Umsatzerlöse dann weiter auf 210 Mio. Euro bei einem Betriebsergebnis von 16,8 Mio. Euro steigen, woraus sich ein KUV 2012e von 0,22 und ein KGV 2012e von ca. 2,75 errechnet. Dies erscheint uns extrem günstig, zumal unsere Umsatz- und Gewinnschätzungen aus unserer Sicht noch eher als konservativ zu bezeichnen sind.
Da wir bereits auf das Jahresende 2010 zusteuern, halten wir die Umsatz- und Gewinnschätzungen für das Jahr 2011e zur Bewertung der Payom Solar Aktie für angemessen. Demzufolge liegt das KUV 2011e bei 0,27 und das KGV 2011e bei 3,4. Wir glauben, dass angesichts der hohen Wachstumsraten sowie der weiterhin guten Wachstumschancen, insbesondere im Ausland, ein KUV 2011e von 0,5 sowie ein KGV 2011e von ca. 8 angemessen wäre. Daraus errechnet sich ein Kursziel zwischen 18,50 Euro und 23,50 Euro. Wir wollen hier jedoch nicht zu hoch greifen und setzen das Kursziel daher auf 18,00/18,50 Euro fest. Bei einem aktuellen Kurs von fast genau 10,00 Euro entspricht dies einem Kurspotenzial (auf Sicht eines Jahres) von ca. 80%, so dass aus fundamentaler Sicht nur die Einstufung STRONG BUY vergeben werden kann. Schauen wir nun, was die charttechnische Analyse ergibt, insbesondere im Hinblick auf einen möglichen Stoppkurs!
Fundamentalanalyse (Dennis Gürtler)
Werfen wir einen ersten Blick auf den Wochenchart.
(Zum Vergrößern direkt auf das Bild klicken)
Der Kurs konnte die Weekly SMA50 nicht überwinden und prallte zunächst dynamisch nach unten ab, was man deutlich am exakten Schlusskurs der beiden Kerzen an der SMA50 erkennen kann. Aktuell wurde die SMA100 getestet und leicht unterschritten, für einen dynamischen Durchbruch reicht der EOW-Kurs (End of Week) jedoch noch nicht aus. Allerdings wurde der erste Trendkanal leicht gebrochen, was erst jedoch bestätigt werden muss. Stärkere Unterstützungen liegen im Bereich von 9,50 Euro. Zwar befindet sich noch eine Unterstützung bei 8,50, aber dann wäre der Aufwärtstrend klar gebrochen, wodurch sich das charttechnische Bild eintrüben würde. Verteidigt der SPX die aktuellen Kursmarken, ist ein Abprallen an er 9,50 wahrscheinlich, was einen LongTrade rund um das Niveau von 9 bis 9,50 möglich macht, der unter 8 Euro gestoppt werden könnte. Gleichzeitig befindet sich der DAX bei 6005 Punkten, ein Testen er 200er Tage linie liegt daher in der Luft bei 5920, was Einstiegschancen bei den genannten Unterstützen möglich machen würde.
(Zum Vergrößern direkt auf das Bild klicken)
Auf dem Tageschart wird deutlich, dass eine mögliche bärische Flagge ausgelöst worden ist. In Kombination mit dem gebrochehen 200-Tage Trend (SMA200) trübt sich das Bild leicht ein. Die Stochastik allerdings impliziert aufgrund der doch moderaten Abverkäufe der letzten Tage eine steigene Wahrscheinlichkeit für eine Gegenbewegung. Der Payom Solar Chart zeigt klar, dass Konsolidierungsformationen in der Vergangenheit recht zuverlässige Signale generieren konnten (Zahlreiche Dreiecke bzw. Flaggen). Einstiegskurse rund um den Aufwärtstrend oder die gebroche langfristige Abwärtstrendlinie sind daherzu bevorzugen. Es ist damit zwar nicht zu rechnen, aber sollte tatsächlich die bärische Flagge mit einem dynamischen Abverkauf bestätigt werden würde, müsste man mit weiter fallenden Kuren rechnen. Aufgrund der fundamentalen Situation werde ich niedrige Kurse zum Einstieg nutzen.
Ich rechne jedoch erst mit einer kleinen Erholung oder einer Seitwärtsphase, solange die Aktienmärkte nicht aus ihrer Seitwärtsphase nach unten ausbrechen. Die Aktie muss aufmerksam verfolgt werden, da Umkehrsignale an den Trendlinien bzw an der horizontalen Unterstützungszone von rund 8,50-9,50 zum Einstieg genutzt werden können.
Herzliche Grüße,
Sascha Huber und Dennis Gürtler.
Weitere Artikel von Sascha Huber finden Sie HIER.
Daytradingtweets und Forextrades unter: http://twitter.com/guertler
Aufgrund einer intensiven Tradingwoche, hat sich die Payom Solar Analyse etwas verzögert, aber es galt den heftigen Bewegungen Beachtung zu schenken und sie auf aufmerksam zu verfolgen.
Des Weiteren erscheint im Newsletter des ForexMillionärs (Kay Brendel) und Heiko Rudolph ( http://www.derforexmillionaer.de/) ein neuer Forexteil, in dem ich auf kürzliche Bewegungen in den Forexpaaren eingehen werde, allgemeine Entwicklungen kommentiere und stellenweise Trades für die kommende Woche vorstelle.
Darüber hinaus erfolgen wieder einige meiner Trades per Twitter ( http://www.twitter.com/guertler), daraus folgender möglicher Trade über das WE:
$USDCAD possible Top Formation at H4 chart #forex about 3 hours ago
Rückblickend verlief die letzte Woche äußerst erfolgreich, während ich in den ersten 4 Tagen durchaus stark performen konnte, kostete mich dann der heutige Freitag einiges an Pips, weil ich leider, und das kommt selten vor bei mir, meine Meinung getradet habe und nicht das, was mir mein System gesagt hat! Seit langem hatte ich zusätzlich kurzweilig Probleme mich von einer Minusposition zu trennen und sofort die Position zu drehen.
Der EURUSD ist stark gefallen, was bedeutet, dass der EURO schwächer war als der USD. Gleichzeitig gab es einen Abverkauf im USD/CHF, was bedeutet, dass der USD gegen den CHF verloren hat. Wie das zu erklären ist, dass der USD einmal die Stärkere und gleichzeitig einmal die Schwächere Währung ist, werde ich im kommenen NewsletterTeil des Forexmillionärs ausführlich erklären und auf weiteren Bewegungsmuster eingehen. Den kostenlosen Newsletter über Aktienmärkte und Währungen können Sie falls gewünscht auf der Seite von Kay Brendel abonnieren.
Sieben Gründe, aus denen die Flaute in Amerika bald auch bei uns ankommt
© dpa
Ein Monteur zieht die Muttern am Drehgestell eines Eisenbahndrehkrans an
So viele Probleme auf einmal hatte die Wirtschaftssupermacht noch nie. Persistente Arbeitslosigkeit zusammen mit außergewöhnlich hohen Verschuldungsraten von Staat und Bürgern, dazu ein instabiler Finanzmarkt und sichtliche Schwächen auf den Weltmärkten selbst bei amerikanischen Vorzeigeunternehmen. Niemand darf vergessen: Viele andere Länder bleiben an die frühere Konjunkturlokomotive USA angekoppelt, unter anderem Deutschland. Im Augenblick boomt unsere Konjunktur. Doch es gibt sieben wichtige Mechanismen, über die Amerika uns das wieder verderben kann.
Erstens: Die Amerikaner können sich nichts mehr leisten. Wenn auf Dauer die Nachfrage der USA nach deutschen Produkten ausfällt, ist das ein Problem. Alle Welt redet von der boomenden chinesischen Nachfrage, an der die Welt gesundet – aber im Jahr 2009 rangierten die USA knapp hinter den Niederlanden auf Platz drei der deutschen Exportmärkte. Sie lagen damit noch weit vor China. Noch stärker wirkt ein US-Nachfrageausfall indirekt. Für viele Exportnationen Südamerikas und Asiens, aber auch für Kanada und Mexiko sind die USA der wichtigste Markt. Sinkt dort die Nachfrage, leiden auch diese Länder. Dann schränken am Ende auch sie ihre Nachfrage nach deutschen Produkten ein.
Der zweite Weg einer Ansteckung läuft über den Wechselkurs. Schwächeln die USA, könnte auch der Dollar real abgewertet werden, im Verhältnis zum Euro also weniger Gegenwert bieten. Das würde vor allem dann geschehen, wenn die amerikanische Notenbank mehr Inflation zuließe – ein Szenario, über das man in den Staaten offen nachdenkt. Ein deutlich schwächerer Dollar aber könnte die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen im Dollarraum (einschließlich aller Länder, deren Währungen an den Dollar gekoppelt sind) mindern.
Vollständigen Artikel HIER weiterlesen.
New York (BoerseGo.de) – Der von der “National Association of Home Builders” (NAHB) veröffentlichte Index zur Stimmung am US-Immobilienmarkt ist im August von 14 Punkten im Juli auf 13 Punkte gesunken. Dies entspricht dem niedrigsten Niveau seit März 2009. Damit ergibt sich ein weiteres Signal, dass die Konjunktur in eine neue Phase des Abschwungs eingetreten ist. Volkswirte rechneten mit einer Verbesserung auf 15 Punkte. Indexstände von unter 50 indizieren einen Überhang der Pessimisten gegenüber den Optimisten. Der Indikator stand das letzte Mal im April 2006 oberhalb von 50 Punkten.
Im August zeigten zwei von drei Teilkomponenten des Indikators nach unten. Dabei handelt es sich um die Einschätzung zu den aktuellen Verkäufen und die Erwartungen über die kommenden sechs Monate. Der Teilbereich zur Einschätzung des Kaufverhaltens blieb unverändert.
Gemäß NAHB-Chairman Bob Jones drücken die Hausbauer ihre Sorge darüber aus, wonach unter den Konsumenten das Gefühl vorhanden ist, dass die Konjunktur und der Arbeitsmarkt nicht an Schwung gewinnen wird. Es gebe von den Hausbauern weiters anhaltende Meldungen über Probleme mit unangemessenen Bewertungen und dem Wettbewerb aus der Überschwemmung des Marktes mit einer großen Zahl an notleidenden Immobilien. Gleichzeitig schwinde durch die straffe Kreditvergabe gegenüber Konsumenten deren Kaufpotenzial.
Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen.
| Currency Pair | Closing Price | Week’s Change (pips) | Week’s Range |
| GBPUSD | 1.5591 | -352 | 1.5559-1.5992 |
| AUDUSD | 0.8898 | -254 | 0.8913-0.9204 |
| EURUSD | 1.2754 | -526 | 1.2747 – 1.3320 |
| EURGBP | 0.8180 | -150 | 0.8161 – 0.8360 |
| EURJPY | 109.93 | -364 | 109.20 – 113.93 |
| GBPJPY | 134.39 | -195 | 132.80 – 136.98 |
| USDJPY | 86.22 | +69 | 84.71- 86.37 |
| USDCHF | 1.0514 | +123 | 1.0371 – 1.0620 |
| Indices | Closing Price | Week’s Change | Week’s Range |
| DOW JONES | 10303 | -351 | 10222 – 10717 |
| S&P 500 | 1079.25 | -43.55 | 1076.69 – 1129.24 |
| NASDAQ | 1818 | -93 | 1807 – 1918 |
| FTSE 100 | 5275 | -57 | 5210 – 5418 |
| CAC 40 | 3610 | -154 | 3577 – 3781 |
| DAX 30 | 6310 | -216 | 6068 – 6356 |
| NIKKEI 225 | 9252 | -282 | 9065 – 9667 |
| Commodity | Closing Price | Week’s Change ($) | Week’s Range |
| SPOT GOLD | 1215.6 | +14.5 | 1194 -1215.6 |
| SPOT SILVER | 18.11 | -0.25 | 17.81 – 18.57 |
| CRUDE OIL SEP | 75.4 | -5.4 | 75.0 – 81.8 |
| Time (UTC) | Country | Event |
| 16/08/10 1330 | USD | Empire State Manufacturing Index |
| 16/08/10 1400 | USD | TIC Long-Term Purchases |
| 17/08/10 0230 | AUD | Monetary Policy Meeting Minutes |
| 17/08/10 0900 | AUD | RBA Gov Stevens Speaks |
| 17/08/10 0930 | GBP | CPI (y/y) , Core CPI (y/y) and RPI (y/y) |
| 17/08/10 1000 | EUR | German Zew Econnomic Sentiment |
| 17/08/10 1330 | USD | Building Permits and PPI (m/m) |
| 18/08/10 0930 | GBP | MPC Meeting Minutes |
| 18/08/10 1530 | USD | Crude Oil Inventories |
| 18/08/10 1145 | NZD | PPI Input (q/q) and PPI Output(q/q) |
| 19/08/10 0930 | GBP | Retails Sales (m/m) |
| 19/08/10 1330 | USD | Employment Claims |
| 19/08/10 1500 | USD | Philly Fed Manufacturing Index |
| 20/08/10 1200 | CAD | Core CPI (m/m) |